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Versicherungsschutz zum Weltkatzentag

imageDer 08. August steht ganz im Zeichen der Samtpfötchen: weltweit wird an diesem Datum der Internationale Katzentag begangen. Doch wer sich einen Stubentiger in die eigenen vier Wände holt, sollte auch den Versicherungsschutz nicht vernachlässigen. Schließlich kann so einiges kaputt gehen, wenn die Katze umher tollt und über Fenstersimse oder Schränke schleicht.

Haftpflichtversicherung zahlt für Schäden Dritter

Dringt das Kätzchen in die Nachbarwohnung ein und stößt dort eine teure Vase um, dann ist der Tierhalter hierfür haftbar zu machen. Um nicht auf den Kosten sitzenzubleiben, muss der Katzenfreund aber keine extra Tierhalterhaftpflicht abschließen. Eine einfache Privathaftpflichtversicherung reicht aus, um „zahme“ Haustiere wie Katzen abzusichern.

Aber Vorsicht: nicht für jeden Schaden kommt der Privathaftpflicht-Versicherer auf. Hinterlässt das Kätzchen Kratzspuren auf dem Parkett einer Mietwohnung, muss der Halter selbst zahlen. Denn Abnutzung und Verschleiß sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Nur falls Schäden „plötzlich und spontan“ entstehen, springt die Haftpflichtversicherung ein.

Katzenkrankenversicherung zahlt bei teuren OP-Kosten

Geht es der Katze gut, freut sich der Mensch – doch ist die Katze krank, muss er zahlen. Hat sich die Katze einen schwierigen Bruch zugezogen, stellt der Tierarzt für die notwendige Operation schnell eine Rechnung über mehrere tausend Euro aus. Besonders Freigängerkatzen sind bedroht, sich bei ihren nächtlichen Streifzügen eine Verletzung einzufangen. Schließlich lassen die Tiere jede Vorsicht vermissen, wenn sie eine Maus oder einen Vogel sehen.

Für die entstehenden Arztkosten bieten die Versicherer spezielle Katzenkrankenversicherungen oder Katzen-OP-Versicherungen an. Eine solche Police erstattet nicht nur den Schaden, wenn sich die Katze verletzt hat. Auch präventive Maßnahmen wie Impfungen oder Entwurmungskuren werden abhängig vom jeweiligen Vertrag erstattet. Einziger Wermutstropfen: Mit Kosten von über 20 Euro im Monat sind die Policen recht teuer. Deshalb muss jeder Katzenliebhaber selbst entscheiden, ob er nicht alternativ etwas Geld zurücklegt.

Schmidtke René

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