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Unwetter „Paul“ und „Rasmund“ – 600 Millionen Euro Schaden in wenigen Tagen

Wie schnell ein Unwetter zu erheblichen Versicherungsschäden führen kann, zeigen die Unwetter „Paul“ und „Rasmund“. Beide wüteten im Juni nur wenige Tage und regional beschränkt. Dennoch schätzt die Versicherungswirtschaft den entstandenen Schaden auf 600 Millionen Euro.

Kurz, heftig und schmerzhaft: So lassen sich vielleicht die Unwetter charakterisieren, die Ende Juni und Anfang Juli über Deutschland niedergingen. Während das Tiefdruckgebiet „Paul“ vor allem in Norddeutschland wütete, suchte „Rasmund“ vor allem Berlin und Brandenburg heim. Der versicherte Schaden, den beide Tiefs anrichteten, ist immens. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt ihn vorläufig auf 600 Millionen Euro.

Starkregen – ein Risiko, das viele Hausbesitzer unterschätzen

Gerade „Rasmund“ zeigt, dass sich die Unwetter-Risiken in den letzten Jahren verändert haben. Denn während man in Norddeutschland raues Wetter gewohnt ist, hat die Heftigkeit der Niederschläge, die Rasmund mit sich brachte, viele Menschen in Berlin und Brandenburg überrascht. Mancherorts fielen innerhalb von 24 Stunden über 200 Liter Regen auf einen Quadratmeter. Das ist, als würde man vierzig volle Eimer mit Wasser über einen kleinen Beistelltisch kippen.

Die Folgen waren verheerend: Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll Wasser, Autos versanken teils im angesammelten Regenwasser. Allein der Starkregen verursachte wahrscheinlich einen versicherten Schaden von 60 Millionen Euro, berichtet der GDV. Das betrifft zwar alle Sparten, die solche Unwetter-Ereignisse betreffen: Neben der Elementarschaden- auch die Hausrat-, Kasko- und Gewerbeversicherung. Dennoch zeigt es, wie wichtig es ist, für solche Ereignisse vorzusorgen.

Denn Starkregen kann überall auftreten und nicht nur dort, wo Flüsse oder andere Gewässer zu finden sind. Deshalb empfiehlt sich eine Elementarschadenversicherung auch für Hausbesitzer, die ihr Eigenheim nicht in Wassernähe stehen haben. Und das ist im doppelten Sinne empfehlenswert. An Orten, die bisher nicht von Überschwemmungen und anderen Unwettern heimgesucht werden, ist das Haus besonders preiswert versicherbar.

Der Hintergrund: Eine private Wohngebäudeversicherung bietet allein keinen Schutz für Naturgefahren wie Hochwasser. Hierfür muss eine extra Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden, die oft in Kombination mit einer Wohngebäude-Police gegen ein Aufgeld versicherbar ist. Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz fürs Haus zu finden!

 

Schmidtke René

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