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Unternehmer haben Angst vor Unfällen und Krankheit 

Keynes helfende HandGewerbeversicherung: Welche Risiken schätzen Unternehmer als größte Bedrohung für ihren geschäftlichen Erfolg ein? Das wollte aktuell das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag eines großen Versicherers wissen. Die repräsentative Umfrage unter 524 Selbständigen zeigt: Nichts fürchten die Macher so sehr wie einen Unfall oder eine längere Krankheit. 

Rund 71 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, dass der eigene Unfall oder eine längere Krankheit die stärkste Bedrohung für ihren Betrieb sei. Das mag auch kaum verwundern, bedeuten beide Ereignisse doch, dass der Chef längere Zeit im Unternehmen ausfällt – oder gar seinen Beruf komplett aufgeben muss. Oftmals findet sich niemand, der einspringen will oder könnte.

Für die Absicherung der eigenen Arbeitskraft eignet sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung. Als weitere Bedrohung werden von selbständigen Unternehmern Ereignisse genannt, die sie selbst kaum beeinflussen können. 23 Prozent sehen in Steuererhöhungen eine Gefahr für die eigene Firma, 14 Prozent in der fortschreitenden Bürokratisierung. Allerdings sind diese Bedrohungen im Vergleich zu erstgenannten Gesundheitsrisiken weit abgeschlagen: Gesundheit ist eben doch das Wichtigste.

Besonders für Selbständige lohnt sich der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung. Mit ihr lässt sich der Verdienstausfall auffangen, wenn man wochen- oder gar monatelang aufgrund einer Krankheit im Job pausieren muss. Aber auch die Firma selbst sollte mit einem Grundschutz bedacht werden.

Betriebshaftpflicht ist wichtiger Baustein für Grundschutz

Empfehlenswert für alle Unternehmer ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung, denn sie springt ein, wenn dritten Personen ein Schaden durch die eigene Unternehmertätigkeit entsteht. Wenn der Gast eines Restaurants zum Beispiel eine Lebensmittelvergiftung erleidet, weil versehentlich ein Giftpilz ins Essen geriet, muss der Betreiber zahlen. Oder wenn ein Schreiner das Treppengeländer falsch befestigt und deshalb eine Person stürzt. Eine solche Haftpflicht wird mittlerweile auch für kleine Startups und Online-Shops angeboten, so dass sich ein preiswerter Schutz auf für kleine Firmen finden sollte. Die Betriebshaftpflicht wehrt auch ungerechtfertigte Ansprüche von Kunden ab.

Sinnvoll kann auch der Abschluss einer Betriebsunterbrechungsversicherung sein. Je nach Ausgestaltung des Vertrages kommt eine solche Police für den Schaden auf, wenn aufgrund von Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Hagel oder Elementargefahren die Produktion unterbrochen werden muss. Für Unternehmer ist die Betriebsunterbrechung in mehrfacher Hinsicht ein Risiko, denn oft sind die laufenden Kosten weiter zu zahlen. Ob Löhne, Gehälter oder Mieten: die Anspruchsberechtigten werden nicht einfach darauf verzichten wollen. Im schlimmsten Fall führen diese laufenden Forderungen dann in die Insolvenz! Welche Versicherungslösungen sich für Unternehmer noch anbieten, zum Beispiel eine Sachversicherung gegen Einbruchdiebstahl oder eine Flottenversicherung für den Fuhrpark, klärt ein Beratungsgespräch.

Schmidtke René

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