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PKV-Verband warnt vor Trickbetrügern am Telefon 

eingruppiertVorsicht vor Betrügern! Aktuell geben sich Telefonanrufer als Mitarbeiter des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) aus, um personenbezogene Daten zu erschleichen. Generell tätigt der PKV-Verband keine Werbeanrufe bei Verbrauchern.

Daten sind das neue Öl – Diese Einschätzung teilen viele Finanzexperten. Große Internetfirmen sind mittlerweile mehr wert als so mancher Energiekonzern, und Unternehmen investieren viel Geld, um an personalisierte Datensätze von Verbrauchern zu kommen. Schließlich können sie den Kunden dann mit Werbung „beglücken“, die genau auf seine Interessen zugeschnitten ist.

Auch aktuell versuchen Trickbetrüger, mit fragwürdigen Methoden an personenbezogene Daten heranzukommen. Sie rufen arglose Bürger an und geben sich als Mitarbeiter des PKV-Verbandes aus. Doch das ist eine dreiste Masche. Im einer Pressemeldung warnt der Dachverband der privaten Krankenversicherung, dass er grundsätzlich keine vertriebsorientierten Anrufe vornimmt. Dies seien nach Aussage des Verbandes unlautere Werbemethoden, die den guten Ruf der Branche ruinieren.

Strafbares Verhalten im Sinne des Datenschutzgesetzes

So wollen die unredlichen Anrufer möglichst viele sensible Informationen aus den arglosen Bürgern herauspressen. Die erhobenen Daten landen später im Adresshandel oder werden für Verkaufsgespräche missbraucht. Laut PKV-Verband sind die Anrufe ein strafbares Verhalten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (§43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG). Beschwerden sind bei der Polizei und Bundesnetzagentur möglich.

Wenn Versicherte einen solchen Anruf erhalten, sollten sie daher Namen und Telefonnummer des Anrufers notieren und anschließend einen Strafantrag bei der Polizei stellen. In einigen Bundesländern werden Online-Formulare bereitgestellt, die das erleichtern. Ansonsten gilt: Vorsicht bei der Weitergabe von Daten!

Schmidtke René

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