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Die Gartenanlage richtig versichert 

torshavn buildingMit dem Frühling beginnt auch die Gartensaison. Viele Klein- und Hobbygärtner haben schon Harke und Rechen aus dem Schuppen geholt, um das erste Gemüse anzubauen. Auch der richtige Versicherungsschutz ist dabei wichtig – Einbrüche in Kleingarteneinlagen sind leider keine Seltenheit! 

Früher galten Kleingärten als spießiges Hobby für Senioren. Doch dieses Image hat sich grundlegend gewandelt. Trends wie „Urban Gardening“ sorgen dafür, dass auch die jüngere Generation immer öfter Freude daran findet, Beete zu bestellen und Unkraut zu zupfen. Das Durchschnittsalter der Gartenfreunde sinkt seit Jahren, und viele Familien wünschen sich auch in der Großstadt eine kleine Anlage zum Bestellen. Der Boom ist ungebrochen. Aktuell werden in Deutschland 17 Millionen Haus- und Kleingärten gezählt, wie Branchenverbände berichten!

Mitte März hat die Gartensaison längst begonnen – Rüben, Petersilie, Möhren und Spinat werden ausgesät. Schließlich schmeckt selbst geerntetes Obst viel besser als die Tiefkühlkost aus dem Supermarkt. Doch leider werden nicht nur Familien vom Gartenidyll angezogen – auch Einbrecher und Diebe treiben ihr Unwesen. Hohe Hecken bieten Sichtschutz bei ihrem verderblichen Handwerk. Auch dass viele Anlagen nachts nicht beleuchtet sind, kommt den Langfingern entgegen.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bieten begrenzt Schutz

Die steigende Zahl an Einbrüchen lässt auch die Frage laut werden, wie man einen Kleingarten am besten versichert. Schutz bietet in der Regel eine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung. Allerdings sind Gartengrundstücke und Nebengebäude nicht in jedem Vertrag automatisch mitversichert. Häufig wird ein Aufpreis für diese Leistung fällig – wie auch für Gartenmöbel und Gegenstände auf Terrassen oft etwas mehr gezahlt werden muss. Wer seinen Garten separat versichern lassen will, findet spezielle Gartenversicherungen oder Gartenhausversicherungen im Katalog der Anbieter.

Ob der Garten tatsächlich versichert werden muss, hängt natürlich vom Wert der dortigen Sachen ab. Für die Gießkanne oder Harke muss sicher keine extra Police gezeichnet werden. Aber der Wert des Zubehörs ist in den letzten Jahren stetig angestiegen: Teure Gartenmöbel, Carports, elektrische Geräte und Aufsitzrasenmäher gehören zur Standardausstattung vieler Anlagen. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

Schmidtke René

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