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Pflege

Bürger schlecht gegen finanzielles Pflegerisiko abgesichert

Die Bundesbürger sehen sich schlecht auf eine mögliche Pflegebedürftigkeit vorbereitet. Das bestätigt erneut eine YouGov-Untersuchung im Auftrag einer großen Versicherung. Dabei zeigen aktuelle Daten, dass Pflegebedürftigkeit oft auch mit sozialer Not einhergeht. Das Armutsrisiko ist hoch, wenn eine Person auf fremde Hilfe angewiesen ist.

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Bundesbürger fürchtet, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreichen wird, um im Pflegefall alle Kosten zu decken. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers YouGov unter mehr als 2.000 Personen. Und die Befragten haben durchaus Recht damit. Tatsächlich ist die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilkasko: Ist der Patient auf stationäre Rundumbetreuung angewiesen, kann sich die Finanzierungslücke auf einen vierstelligen Betrag im Monat summieren.

Entsprechend hat auch mehr als jeder Zweite (56 Prozent) das Gefühl, nicht gut gegen die Gefahr einer Pflegebedürftigkeit versichert zu sein. Dabei sieht die Realität sogar noch düsterer aus. Laut der Umfrage haben nämlich nur 15 Prozent der Bürger eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, mit der sich die finanzielle Lücke im Pflegefall schließen lässt.

Finanzielle Gründe für Verzicht – und fehlendes Wissen

Viele Bürger nennen finanzielle Gründe, weshalb sie nicht extra für die Pflege vorsorgen. So stimmten 63 Prozent der Aussage zu, „Ich kann es mir finanziell nicht leisten“. Doch mehr als jeder Fünfte gab auch an, dass er schlicht zu wenig Wissen hätte, wie man sich gegen die Pflegebedürftigkeit wappnen kann.

Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Pflegerenten- oder Pflegetagegeldversicherung. Beide Sparten zeichnet aus, dass die Pflegebedürftigen über den Betrag frei verfügen dürfen, den sie für den Grad der Pflegebedürftigkeit vereinbart haben.

Warum eine freie Verfügbarkeit des Geldes so wichtig ist, zeigt eine andere Zahl: Laut Statistischem Bundesamt werden fast drei Viertel (73 Prozent) der Pflegefälle in den eigenen vier Wänden von ihren Angehörigen umsorgt. Diese Aufgabe übernehmen vor allem Frauen. So sagte bei einer forsa-Umfrage jede dritte erwerbstätige Frau, dass sie für Pflegeaufgaben bereits ihre Arbeitszeit eingeschränkt habe. Steht das Geld zur freien Verfügung, können damit pflegende Angehörige unterstützt werden.

Ganz auf Pflegevorsorge verzichten sollte man nicht. Denn Pflegebedürftigkeit bedeutet ein besonderes Armutsrisiko. Jeder sechste Pflege-Patient ist bereits auf Leistungen vom Sozialamt angewiesen, sogenannte „Hilfe zur Pflege“ nach dem Sozialgesetzbuch, weil er seinen Lebensunterhalt selbst nicht mehr decken kann. Tendenz steigend: Allein in den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Bedürftigen um mehr als zwanzig Prozent. Und anders als von vielen vermutet, kann man sich auch mit kleinem Geldbeutel gegen das finanzielle Risiko einer Pflege wappnen. Hier lohnt ein Beratungsgespräch!

Immer mehr pflegebedürftige Sozialfälle

Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass es zunehmend ein Armutsrisiko bedeutet, wenn ein Mensch zum Pflegefall wird. Demnach war im Jahr 2016 schon jeder sechste Pflegebedürftige auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen. Die Zahl der Bedürftigen steigt seit Jahren.

Armutsrisiko Pflege? Das ist leider für immer mehr Menschen bittere Realität. Wie die Saarbrücker Zeitung am Freitag berichtete, waren im Jahr 2016 bereits 440.000 Patienten auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen, weil ihr Einkommen sowie die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, alle Pflegekosten zu decken. Die Tendenz ist steigend, denn vor zehn Jahren waren es noch rund 22 Prozent weniger. Die Zeitung beruft sich auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Konkret geht es um eine Sozialleistung, die sich „Hilfe zur Pflege“ nennt. Der Anspruch darauf ist im Zwölften Sozialgesetzbuch geregelt. Und hier muss an ein grundsätzliches Manko der gesetzlichen Pflegeversicherung erinnert werden. Sie ist nur eine Art Teilkasko-Versicherung, was bedeutet, dass sie nicht alle drohenden Pflegekosten abdeckt. Die Pflegebedürftigen müssen einen Eigenanteil aufbringen. In dem höchsten Pflegegrad Fünf kann sich die Pflegelücke schnell auf mehr als 1.500 Euro im Monat summieren, wenn eine Person vollstationär betreut werden muss.

Wenn das eigene Einkommen hierfür nicht reicht, erhalten die Pflegebedürftigen jedoch nicht automatisch die Sozialhilfe. Denn die Ämter ermitteln erst die unterhaltspflichtigen Angehörigen. In der Regel sind das die Angehörigen ersten Grades: zum Beispiel der Ehepartner oder die leiblichen Kinder. Von ihnen kann sich das Sozialamt die ausgezahlte Hilfe später zurückholen, wenn das Einkommen der Verwandten entsprechend hoch ist.

Doch jeder kann selbst etwas tun, damit er im Pflegefall nicht zum Sozialfall wird. Zum Beispiel durch den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung. Diese ist immer noch ein Nischenprodukt: Knapp 2,7 Millionen Bundesbürger haben laut Branchenzahlen einen entsprechenden Schutz abgeschlossen. Und diese Verträge können doch sehr wertvoll sein. So empfiehlt auch der Verbraucherschutz den Abschluss einer entsprechenden Vorsorge, damit man selbst im Pflegefall nicht darben muss. Um die komplexen Verträge besser zu verstehen, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch!

Immer mehr Pflegebedürftige

Aktuelle Zahlen zeigen erneut, wie wichtig die Pflegevorsorge ist. Demnach klettert die Zahl der Pflegebedürftigen über die 3-Millionen-Marke. Längst ist Pflegebedürftigkeit ein Thema, das für viele Familien relevant ist.

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt seit Jahren. Nun ergab eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes, dass zum Jahresende 2015 rund 2,9 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes waren. Neuere Zahlen der Statistikbehörde liegen zwar aktuell nicht vor. Allerdings lässt eine weitere Erhebung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) den Schluss zu, dass die 3-Millionen-Marke längst geknackt sein dürfte.

Denn die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen den Status Quo, bevor das Zweite Pflegestärkungsgesetz der scheidenden Bundesregierung in Kraft trat. Nun haben auch erstmals Menschen mit geistiger Behinderung Anspruch auf Pflegeleistungen, die vorher durch das Raster fielen: vor allem Demenzkranke. So sei die Zahl der zusätzlichen Empfänger von Pflegeleistungen allein in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 220.000 gestiegen. In diesem Zeitraum hätten 586.000 Menschen erstmals Leistungen erhalten, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit Bezug auf MDS-Zahlen.

Fast drei von vier Pflegebedürftigen werden zuhause betreut

Für die Angehörigen bedeutet es eine enorme Umstellung, wenn in der Familie ein Pflegefall eintritt. Denn stolze 73 Prozent aller Pflegebedürftigen werden laut Statistischem Bundesamt nicht in einem Heim betreut, sondern in den eigenen vier Wänden. Das bedeutet oft, dass Angehörige im Beruf kürzertreten müssen und mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert sind. Unter Umständen muss der Betroffene gewaschen, gehoben, eingekleidet und anderweitig versorgt werden – Aufgaben, für die professionelle Pflegekräfte eine lange Ausbildung absolvieren.

Deshalb empfiehlt es sich, schon im Vorfeld auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein – so ungern man sich auch mit der eigenen Pflegebedürftigkeit beschäftigt. Zunächst sei daran erinnert, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilkasko ist, das Armutsrisiko entsprechend hoch. Logisch: Wer etwa im Job kürzer tritt, muss oft Einbußen beim Gehalt verkraften, die sich durch Zahlungen der Pflegekasse oft nicht allein auffangen lassen. Auch fallen zusätzliche Kosten an, etwa, um die Wohnung behindertengerecht zu gestalten.

Deshalb empfiehlt sich zunächst der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung. Experten raten bevorzugt zu einer Pflegetagegeld– oder Pflegerentenversicherung, weil bei diesen Sparten das Geld dem Versicherten zur freien Verfügung steht. Er kann es dann auch den pflegenden Angehörigen für Unterstützungsleistungen geben.

Vorsorgevollmacht – eigentlich Pflicht!

Darüber hinaus sollte eigentlich jeder Bürger über eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung verfügen. Eine Vorsorgevollmacht legt fest, welche Personen wichtige Aufgaben übernehmen sollen, wenn man selbst nicht mehr entscheiden kann: zum Beispiel, wer Zugriff auf das Konto hat. Mit einer Patientenverfügung können Menschen konkret regeln, welche medizinische Behandlung sie wünschen, wenn sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind. Liegen diese Dokumente nicht vor, kann das Sozialgericht im schlimmsten Fall einen fremden Betreuer ernennen, der dann die Angelegenheiten des Patienten regelt.

Vorsorge-Maßnahme Numero 3: Gerade Senioren sollten sich Gedanken machen, ob ihre Wohnung und ihr Umfeld für eine mögliche Pflegebedürftigkeit geeignet sind. Also zum Beispiel, ob die eigene Wohnung ebenerdig ist und sich Hindernisse leicht überwinden lassen – oder steile Treppen und Schwellen es erschweren, sich im Raum zu bewegen. Und ob eine gute Anbindung zu Supermärkten und dem Nahverkehr besteht. Hierbei empfiehlt es sich auch, Rat von Fachleuten einzuholen.

Viele Bürger sehen sich schlecht gegen Pflegerisiko abgesichert

Erneut zeigt eine Umfrage, dass die Menschen sich nicht ausreichend auf den Fall der Pflegebedürftigkeit vorbereitet sehen. Lediglich jeder siebte Berufstätige (15 Prozent) glaubt demnach, ausreichend für den Pflegefall abgesichert zu sein. Dabei ist der Trend sogar leicht rückläufig.

Die Bundesbürger wissen, dass die Pflegebedürftigkeit ein hohes Armutsrisiko birgt – und sorgen trotzdem nicht vor. So lässt sich eine repräsentative Studie mit 3.381 Teilnehmern interpretieren, die ein großer Versicherer in Auftrag gegeben hat. Lediglich jeder siebte Berufstätige glaubt demnach, ausreichend für den Pflegefall abgesichert zu sein.

Und der Trend ist sogar rückläufig, denn bei der Umfrage vor zwei Jahren äußerte sich noch jeder Fünfte positiv. Hier soll noch einmal daran erinnert werden, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Art Teilkasko ist: Im schlimmsten Fall droht eine Vorsorgelücke von mehreren tausend Euro im Monat.

Ärgerlich ist das Ergebnis auch deshalb, weil die Pflegebedürftigkeit tatsächlich jeden treffen kann. Schon heute zählt das Statistische Bundesamt 2,86 Millionen Menschen, die pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) sind. Und diese Zahl soll bis zum Jahr 2030 auf 3,5 Millionen Menschen anwachsen.

Hochbetagte besonders bedroht – aber auch viele junge Pflegebedürftige

Ein Grund zur Panikmache besteht trotz der steigenden Zahl Pflegebedürftiger nicht, denn die meisten Menschen werden ein langes und gesundes Leben führen. Und die steigenden Zahlen hängen auch damit zusammen, dass die Lebenserwartung der Bürger stark steigt.

Vor allem Hochbetagte ab 85 Jahren haben ein sehr hohes Pflegerisiko, auch das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Während bei den 70- bis unter 75-Jährigen „nur“ jeder Zwanzigste (5 Prozent) pflegebedürftig ist, beträgt die Quote für die ab 90-Jährigen 66 Prozent.

Dennoch: Auch junge Menschen können pflegebedürftig werden. Laut dem Statistischen Bundesamt sind mehr als 386.000 Menschen unter 60 Jahren auf fremde Hilfe angewiesen. Und so kann es eine weise Entscheidung sein, schon früh mit einer Pflegezusatzversicherung vorzusorgen. Das gilt übrigens in doppelter Hinsicht. Denn junge und gesunde Menschen können sich besonders preiswert versichern, während ein hohes Alter und Vorerkrankungen bei vielen Tarifen mit Leistungsausschlüssen und Preisaufschlägen „bestraft“ werden. Hier hilft ein Beratungsgespräch, den passenden Schutz zu finden!

 

Elternunterhalt – In der Pflege haften Kinder für ihre Eltern

In der Pflege gilt: Kinder haften für ihre Eltern. Wird eine Person zum Pflegefall und kann die Kosten selbst finanziell nicht stemmen, bitten die Sozialämter regelmäßig auch deren Kinder zur Kasse, um die finanzielle Lücke zu schließen. Gut zu wissen, dass man mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorbeugen kann.

Wenn eine Person pflegebedürftig wird, bedeutet das auch für die Angehörigen ein hohes finanzielles Risiko. Zumindest dann, wenn das Einkommen und die Gelder aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um alle Pflegekosten zu decken. Zwar schießen die Sozialämter zunächst alle Kosten vor. Sie können sich aber einen Teil davon von den Ehegatten und/oder Kindern zurückholen. Die Rückforderung der Sozialämter kann mehrere Tausend Euro betragen und auch erst gestellt werden, wenn der Elternteil bereits gestorben ist.

Schonvermögen für Singles und Familien

Die gute Nachricht: Es gibt ein Schonvermögen, damit die Sozialämter ihren Bürgern nicht zu stark ins Portemonnaie greifen. Aber dieses ist recht knapp bemessen. Für Alleinstehende ist ein Netto-Selbstbehalt von 1.800 Euro vorgesehen, für Familien sind es 3.240 Euro. Abgezogen werden davon noch Ausgaben für die Altersvorsorge und Darlehen. Was darüber aber hinausgeht, müssen die Kinder hälftig als Unterhalt zahlen.

Dennoch lauern hier Kosten, die im Zweifel Angehörige belasten. 2015 kostete ein vollstationärer Pflegeheim-Platz in der höchsten Pflegestufe 3.165 Euro im Monat. Zwar wurden mit der Pflegereform der Bundesregierung die drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade übersetzt. So soll differenzierter abgebildet werden, welchen Bedarf ein Patient hat. Auch die finanziellen Leistungen wurden zum Jahreswechsel 2017 erhöht. Aber noch immer kann eine hohe finanzielle Lücke entstehen. So steuert die gesetzliche Pflegeversicherung im höchsten Pflegegrad 5 maximal 2.005 Euro zu. Der Rest muss aus eigener Tasche gezahlt werden.

Armutsrisiko: 451.000 Sozialhilfe-Empfänger in Pflege

Wie groß das Armutsrisiko ist, wenn eine Person zum Pflegefall wird, zeigen auch aktuelle Zahlen des Städte- und Gemeindebundes. Die Kommunen müssen die Sozialleistungen finanzieren, wenn jemand die Pflege nicht finanzieren kann. Aktuell erbringen die Sozialämter der Städte und Gemeinden für rund 451.000 Personen Sozialleistungen, weil deren Einkommen nicht ausreicht, die eigenen Pflegekosten zu decken. In diesen Fällen haben weder die Patienten noch ihre Angehörigen genügend Geld.

Hier empfiehlt es sich, mit einer privaten Pflegezusatzversicherung den Schutz aufzustocken. Sie leistet – abhängig vom Pflegegrad – eine vorher vereinbarte Monatsrente oder ein Pflegetagegeld, wenn der Versicherte zum Pflegefall wird. Geld, das dann zur freien Verfügung steht und auch der Familie gegeben werden kann, wenn der Patient zu Hause betreut wird. Um die Leistungen eines solchen Vertrages kennenzulernen, kann ein Beratungsgespräch helfen.

 

Gesetzliche Pflegeversicherung: Mehr Personen haben Anspruch

Seit knapp vier Monaten ist das zweite Pflegestärkungsgesetz wirksam. Seit dem Jahreswechsel 2017 gibt es in der gesetzlichen Pflegeversicherung fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Und tatsächlich profitieren viele Bedürftige von der Neuordnung: 80.000 Menschen erhalten erstmals Leistungen, auf die sie zuvor kein Anrecht hatten. Aber es gibt auch vereinzelt Verlierer der Reform.

Seit rund vier Monaten heißt es in der gesetzlichen Pflegeversicherung: Pflegegrade statt Pflegestufen! Denn die bisherigen drei Pflegestufen wurden durch fünf Pflegegrade abgelöst. Verbesserungen bringt das vor allem für Menschen, die an psychischen und geistigen Beeinträchtigungen leiden, etwa Demenz. Gingen sie früher oft komplett leer aus, so haben sie nach der neuen Einstufung oft Anrecht auf Zusatzleistungen. Auch das Pflegegeld wurde unter anderem angehoben.

Die Besserstellung vieler Patienten zeigt sich auch an der Zahl der Bewilligungen, wie der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) letzte Woche vor Pressevertretern in Berlin berichtete. Demnach erhalten seit Jahresbeginn 80.000 Personen erstmals Leistungen aus der Pflegeversicherung, auf die sie vor Inkrafttreten der Reform kein Anrecht gehabt hätten. Das ist eine positive Nachricht, müssen doch gerade Demenzkranke oft rund um die Uhr betreut werden. Gerade im fortgeschrittenen Stadium sind sie oft ohne jede Orientierung und auf fremde Hilfe angewiesen.

Längere Wartezeiten und Verlierer

Neben diesen positiven Effekten gibt es aber auch weniger erfreuliche Entwicklungen. So hat die Neuordnung der Pflegeversicherung zu einem wahren Antragsboom geführt. Allein 220.000 Neuanträge gingen in den ersten 100 Tagen des Jahres bei den Pflegekassen ein: das sind 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Und das bedeutet, dass sich die Patienten länger gedulden müssen. Eine 25-Tages-Frist, innerhalb der die Pflegebedürftigen ihren Bescheid bekommen sollen, wurde vorerst ausgesetzt. Die Zahl der Bewilligungen lag bei rund 84 Prozent.

Ein weiteres Problem: Die Pflegereform erzeugt auch Verlierer. Das betrifft Menschen, die ausschließlich eine körperliche Beeinträchtigung haben. Wie das ZDF bereits zu Jahresanfang berichtete, werden diese Patienten es zukünftig schwerer haben, einen hohen Pflegegrad zu erreichen: Folglich erhalten sie teils weniger Geld, als ihnen nach dem alten System zugestanden hätte.

Dennoch sollten Versicherte, die bereits eine Pflegestufe haben, sich nicht scheuen prüfen zu lassen, ob ihnen dank der Pflegegrade höhere Leistungen zustehen. Denn verlieren können sie nicht: Es gilt der Grundsatz, dass kein Patient mit Pflegestufe dank der Neuregelung schlechtergestellt werden darf. Wenn herauskommt, dass der Pflegebedürftige weniger Anspruch als bisher hätte, behält er einfach seine bisherige Pflegestufe.

Grundsätzlich gilt: Auf die gesetzliche Pflegeversicherung allein sollte man sich nicht verlassen. Denn diese ist nur eine Art Teilkasko. Selbst mit den Verbesserungen der Pflegestärkungsgesetze droht eine Pflegelücke von mehreren tausend Euro im Monat, etwa wenn eine Person vollstationär umsorgt werden muss. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

 

 

Immer mehr Pflegebedürftige in der Bundesrepublik

Am Montag hat das Statistische Bundesamt Wiesbaden neue Zahlen zur Pflegebedürftigkeit veröffentlicht. Und die lassen durchaus aufhorchen. Denn auch zwischen 2013 und 2015 ist die Zahl der Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, wieder deutlich angestiegen: um fast neun Prozent!

Es ist ein trauriger Fakt: immer mehr Menschen in der Bundesrepublik sind pflegebedürftig. Im Dezember 2015 waren knapp 2,9 Millionen Menschen auf Leistungen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) angewiesen, wie aus der heute veröffentlichten „Pflegestatistik 2015“ des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Die Daten zur Pflegebedürftigkeit werden nur im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgewertet, weshalb neuere Zahlen bisher nicht vorliegen.

Besonders hohes Risiko der Pflegebedürftigkeit im Alter

Wie das Bundesamt weiter mitteilt, ist die Zahl der Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, seit 2013 erneut stark angestiegen. Das Plus betrug fast neun Prozent, so dass nun 234.000 Personen zusätzlich auf Pflege angewiesen sind. Das verwundert allerdings kaum, schreitet doch die Alterung der Gesellschaft unvermindert voran. Und betagte Menschen sind nun einmal besonders bedroht, ein Pflegefall zu werden. Auch dies verrät die aktuelle Statistik: 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter. Und mehr als ein Drittel der Betroffenen (37 Prozent) hatte mindestens das 85. Lebensjahr erreicht.

Die meisten Pflegebedürftigen, nämlich annähernd drei Viertel, werden zu Hause von Angehörigen betreut (73 Prozent bzw. 2,08 Millionen Menschen). Weitere 27 Prozent der Patienten bzw. 783.000 Pflegebedürftige sind derzeit vollstationär in einem Pflege- oder Altersheim untergebracht. Hier kann gar nicht hoch genug bewertet werden, welche große Leistung pflegende Angehörige für die Gesellschaft erbringen. Weil sie ihre Lieben in den eigenen vier Wänden versorgen, wird der Staat jedes Jahr um Milliardenbeträge entlastet!

Trotz Pflegereform – Private Pflegevorsorge bleibt wichtig!

Die Bundesregierung hat zum Januar 2017 die letzte Stufe ihrer Pflegereform umgesetzt. Seitdem wird mit Hilfe von fünf Pflegegraden abgebildet, auf welche Leistungen ein Patient Anrecht hat. Die finanziellen Zuwendungen wurden zum Teil erhöht, auch werden Demenzkranke nun besser versorgt.

Dennoch: Private Pflegevorsorge bleibt wichtig! Dies betonen selbst die sonst eher kritischen Verbraucherschützer. Und das nicht zu Unrecht. Wer auf Privatvorsorge verzichtet, droht im schlimmsten Fall in die Armut abzurutschen. Beispiel Pflegeheim-Platz: Muss eine Person vollstationär betreut werden, beziffern sich die Kosten im höchsten Pflegegrad 5 derzeit im Bundesschnitt auf rund 3.600 Euro monatlich. Davon übernimmt die Pflegekasse maximal 2005 Euro im Monat.

Doch auch wenn ein Pflegebedürftiger von Angehörigen in den eigenen vier Wänden umsorgt wird, ist es gut, eine private Pflegetagegeld- oder Rentenversicherung zu haben. Bei beiden Vorsorgeformen zahlt der Versicherer einen vorher vereinbarten Betrag aus, der dem Versicherten zur freien Verfügung steht. Das Geld kann dann an pflegende Angehörige weitergegeben werden, wenn sie zum Beispiel aufgrund der Pflege im Beruf kürzertreten müssen.

 

Zweites Pflegestärkungsgesetz – Ab 2017 gibt es Pflegegrade statt Pflegestufen

Auch 2017 treten wieder zahlreiche neue Gesetze in Kraft. Eine der wohl wichtigsten Änderungen: zum 1. Januar wird die zweite Stufe des 2. Pflegestärkungsgesetzes wirksam. Statt drei Pflegestufen gibt es in der gesetzlichen Pflegeversicherung nun fünf Pflegegrade. Auch das Begutachtungsverfahren wurde überarbeitet.

Neues Jahr, neue Regeln: dies wird auch ab 1. Januar 2017 gelten. In der gesetzlichen Pflegeversicherung hat der Gesetzgeber die wohl einschneidendsten Veränderungen seit ihrer Einführung vorgenommen. Fortan werden fünf Pflegegrade regeln, auf welche Leistungen ein Pflegebedürftiger Anspruch hat. Auch das Begutachtungsverfahren wurde geändert. Um Mehrleistungen in der Pflegeversicherung zu zahlen, wird der Beitragssatz zudem um 0,2 Prozentpunkte angehoben.

Neue Pflegegrade, neue Begutachtung

Die bisherigen Pflegestufen werden nun zu fünf Pflegegraden ausgebaut, um differenzierter die Ansprüche eines auf fremde Hilfe angewiesenen Patienten erfassen zu können. Geringe, erhebliche und schwere Beeinträchtigungen werden in die Pflegegrade 1 bis 3 eingestuft. Pflegegrad 4 bedeutet, dass der Pflegebedürftige „schwerste Beeinträchtigungen“ hat. Die höchste Pflegestufe 5 bedeutet „besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung“, etwa die Notwendigkeit einer lückenlosen Betreuung. Entsprechend ist auch gestaffelt, auf welche Geld- und Sachleistungen ein Patient Anspruch hat.

Neu ist auch die Begutachtung der Pflegebedürftigkeit. Bisher war ausschlaggebend, wie viel Zeit die Betreuung eines Patienten hinsichtlich bestimmter Leistungen in Anspruch nimmt. Zukünftig soll gemessen werden, in welchem Umfang der Patient noch in der Lage ist sich selbst zu versorgen.

6 Bereiche für Begutachtung

Sechs Bereiche sind fortan für die Einstufung der Pflegebedürftigkeit entscheidend. Diese werden zu einer Gesamteinschätzung zusammengefasst:

1.) Wie mobil ist der Patient? Kann er etwa noch Treppen steigen und eigenständig das Haus verlassen?

2.) Welche kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten hat der Patient? Kann er sich zum Beispiel selbständig im Alltag orientieren und Entscheidungen treffen?

3.) Wie ist die psychische Verfasstheit des Patienten? Hat er vielleicht schwere Depressionen und Angstzustände?

4.) Kann sich der Patient selbst versorgen? Also zum Beispiel sich waschen, eigenständig auf Toilette gehen etc.?

5.) Wie kann der Patient den Umgang mit seiner Krankheit bewältigen – kann er z.B. selbständig Tabletten nehmen?

6.) Kann der Patient seinen Alltag selbständig gestalten und soziale Kontakte pflegen?

Mit der Neuordnung steigt zugleich das maximale Pflegegeld: in der ambulanten Pflege von monatlich 728 Euro (Pflegestufe 3) auf dann 901 Euro (Pflegegrad 5); bei vollstationärer Versorgung von 1.995 Euro (für Härtefälle in der Pflegestufe 3) auf 2.005 Euro (Pflegegrad 5). Zahlreiche weitere Verbesserungen sind geplant, etwa bei der ambulanten Betreuung von Angehörigen.

Auswirkungen auf Krankenzusatzversicherung

Die Reformen haben auch Auswirkungen auf die Krankenzusatzversicherung: schließlich müssen auch bei privaten Policen die Leistungen von Pflegestufen in Pflegegrade übersetzt werden. Mehrere Privatversicherer haben bereits mitgeteilt, dass sie die Anpassung automatisch vornehmen werden, ohne dass sich die Versicherten drum kümmern müssen. Im Zweifel lohnt es sich aber, beim Versicherer oder Vermittler des Vertrauens nachzufragen, was sich fortan ändern kann.

Gut zu wissen: Nachteile haben die Bestands-Versicherten nicht zu befürchten, wenn die Änderungen in Kraft treten. Schließlich sind die Leistungen vertraglich zugesichert. Aber laut PKV-Verband gibt es keine gesetzliche Regelung, wie mit bestehenden Pflegezusatzversicherungen umzugehen ist.

Eine besondere Herausforderung ergibt sich daraus, dass mit den Pflegegraden auch neue Ansprüche für die Versicherten entstehen, die finanziert werden müssen. So ist jetzt etwa auch bei Demenz eine Leistung vorgesehen. Deshalb erbringen manche Versicherer zum Beispiel in Pflegegrad 4 nur 80 Prozent der Leistung, wenn nicht auch eine psychische Beeinträchtigung vorliegt. Andere wiederum heben ihre Prämie leicht an.

Aber es gilt: trotz der Änderungen sollte eine Pflege-Police nicht einfach gekündigt werden! Gerade für ältere Versicherungsnehmer oder Menschen mit Vorerkrankungen dürfte es schwer sein, einen neuen Vertrag mit einem ähnlichen Leistungsniveau zu finden. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

 

 

Pflegevorsorge – nur vier von zehn Bundesbürgern informieren sich

Die Bundesbürger gehen dem Thema Pflegevorsorge noch immer zu oft aus dem Weg, wie eine aktuelle Studie zeigt. Und das kann im Zweifel teuer werden.

Die Deutschen sind Pflegemuffel – zumindest, wenn es um das Thema Vorsorge geht. Dies belegt erneut eine repräsentative Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag einer großen Krankenkasse. Vier von zehn Befragten ab 18 Jahren gaben demnach zu Protokoll, sie hätten sich noch nie mit dem Thema Pflegeversicherung beschäftigt. Besonders hoch ist der Anteil der Abstinenzler erwartungsgemäß unter den jungen Leuten. So hatten 61 Prozent der 18-39jährigen Umfrageteilnehmer das Thema Pflege bisher vermieden.

Verwunderlich ist das Ergebnis durchaus. Denn: die meisten Befragten wissen zugleich, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teilschutz bietet. Immerhin 96 Prozent aller Befragten ist dies bekannt! Zugleich ist aber das Wissen über die tatsächlichen Pflegekosten gering, zum Beispiel, wenn eine Person im Pflegeheim untergebracht werden muss. Nur knapp jeder Dritte schätzt diese Kosten korrekt ein.

Es droht eine vierstellige Pflegelücke

Die harten Zahlen: in Deutschland kostet ein Pflegeheimplatz durchschnittlich 3.600 Euro im Monat, wenn die Person rundum betreut werden muss. In der höchsten Pflegestufe übernimmt die Pflegekasse davon 1.612 Euro. Zwar wird sich dieser Beitrag erhöhen, wenn mit der Pflegereform zum Jahreswechsel 2017 die Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Aber selbst dann bleibt eine Vorsorgelücke im vierstelligen Bereich: die gesetzliche Pflegekasse wird maximal 2.005 Euro erstatten.

Kann der Betroffene den Fehlbetrag nicht aufbringen, werden der Ehegatte oder die Kinder des Pflegebedürftigen zur Kasse gebeten. Geschützt vor dem Zugriff des Sozialamtes ist nur ein begrenztes Schonvermögen. Schon aus diesem Grund empfiehlt es sich, über den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Je zeitiger, desto besser: Junge und gesunde Versicherungsnehmer müssen oft deutlich weniger zahlen. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

 

Dreiviertel der Hochbetagten sterben im Krankenhaus

Ein aktueller Pflegereport zeigt wenig Erfreuliches. Demnach sterben immer mehr Hochbetagte im Kranken- oder Pflegeheim statt in ihren eigenen vier Wänden.

Laut dem aktuellen DAK-Pflegereport 2016 sterben zwei von drei Deutschen im Krankenhaus oder Pflegeheim, aber nicht im Kreis ihrer Lieben. Eine bittere Erkenntnis, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit der Bundesbürger (60 Prozent) sich wünscht, ihre letzten Stunden zu Hause verbringen zu wollen. Zu den Gründen sagen die meisten, dass die gewohnte Umgebung das Sterben erträglicher mache (73 Prozent) und mehr Würde bedeute (58 Prozent). Ausgewertet wurden die Daten von 60.000 verstorbenen Versicherten sowie Angehörige befragt.

Ein weiteres Ergebnis des Pflege-Reportes stimmt traurig: jeder Fünfte stirbt im Krankenhaus allein! Meist deshalb, weil die Menschen an Maschinen angeschlossen sind. In Pflegeheimen ist es immerhin noch jeder Dritte, der aus dem Leben scheidet, ohne dass ein Mensch bei ihm ist. Ganz anders sieht es aus, wenn die Personen von Angehörigen gepflegt werden. Zu Hause waren es nur sieben Prozent, die zum Zeitpunkt des Todes niemanden bei sich hatten.

Ärgerlich sind die Ergebnisse auch deshalb, weil viele Krankenhausaufenthalte kurz vor dem Tod vermeidbar sind. Doch die Institutionalisierung des Sterbens schreitet voran. Laut den Forschern war das Verhältnis vor zwanzig Jahren noch weit ausgeglichener: damals starben 55 Prozent zu Hause und 6 Prozent im Pflegeheim.

Pflegevorsorge kann einen kleinen Beitrag leisten

Dass die aktuelle Situation Sterbender derart unbefriedigend ist, kann natürlich nicht an erster Stelle den pflegenden Angehörigen angelastet werden. Im Gegenteil: die Mehrheit der Pflegebedürftigen wird aktuell von Verwandten betreut, nämlich ebenfalls zwei von drei Menschen. Sie leisten einen unschätzbar wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, oft unter großem Verzicht. Hier gilt es, bessere Bedingungen im Gesundheitssystem zu schaffen, vor allem die Verknüpfung von Arbeit und Beruf zu erleichtern.

Aber auch das zeigt sie Studie: viele Angehörige wären bereit, die geliebte Person bis zuletzt zu begleiten. Und hier kann jeder selbst einen kleinen Beitrag leisten, um die Angehörigen später zu entlasten, etwa durch eine private Pflegezusatzversicherung.

Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt zum Beispiel für jeden Tag, an dem der Versicherte pflegebedürftig ist, eine laut Vertrag vereinbarte Summe aus. Das Geld kann dann an die Menschen weitergegeben werden, die Pflegeaufgaben übernehmen. Und die Pflegerentenversicherung deckt die zusätzlichen Pflegekosten in Form einer Rente ab. Je nach Hilfebedürftigkeit und Pflegestufe wird dabei eine laut Vertrag zugesicherte monatliche Rente ausgezahlt.

Altersgerechtes Bauen – schon beim Hausbau vorsorgen!

Ein weiterer Schritt, damit die Pflege in den eigenen vier Wänden erträglicher wird: beim Bau eines Hauses sollte schon an später gedacht werden. Und das bedeutet, die Wohnung so zu bauen, dass sie alters- und pflegegerecht ist. Das heißt: steilen Treppen und enge Flure vermeiden, auch keine hohen Stufen und Schwellen einbauen.

Notfalls sollte ein ausreichend breiter Aufzug mit eingebaut werden oder leicht ergänzt werden können. Und auch der Zugang zum Haus ist bereits ein Thema hinsichtlich der späteren Altersgerechtigkeit. Ist das Haus leicht zu erreichen, ohne dass steile Gefälle oder unwegsame Pfade genommen werden müssen? Es gilt, sich zeitig über das Thema Pflegevorsorge zu informieren!

 

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